Dienstag, 11. Dezember 2012

Poesie: Altes Kaminstück (Heinrich Heine)

Altes Kaminstück

Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut. 

Heinrich Heine (1797-1856)

Samstag, 1. Dezember 2012

Oh Lover Boy!

 "Sylvia!"
"Yes, Mickey."
"How do you call your Lover Boy?"
"Come here, Lover Boy!"
"And if he doesn't answer?"
"Oh, Lover Boy!"
"And if he still doesn't answer?"
"I simply say..."


Dieses Lied zeigt: Manche Melodien sind einfach so gut, dass sie 50 Jahre später noch begeistern!

Das Original wurde 1956 von Mickey und Sylvia aufgenommen.

Das Video stammt aus der TV-Miniserie "Lipstick On Your Collar" (1993. Ja, das ist Ewan McGregor!), die in den 1950ern angesetzt ist. 1993 fand "Love is strange" also Verwendung im Fernsehen. 
Nicht das erste Mal. Viel bekannter ist die Szene aus "Dirty Dancing" (1987). Vermutlich machte sie den Dialog des Liedes (s.o.) weltweit bekannt und legen... es kommt gleich... där!
Legendär! Die "Dirty Dancing"-Szene wird in der Serie "How I Met Your Mother" (S2E12) gewissermaßen parodiert, indem sich Barney Stinson an die Stelle von Johnny (Patrick Swayze) träumt, um seinen Freunden die Szenerie als "sein erstes Mal" zu verklickern. (Die erkennen natürlich sofort die allzu auffälligen Parallelen zum Tanzfilm)
Musikalisch wurde "Love is strange" vielfach gecovert, unter anderem von Buddy Holly. So war das eben, früher wurde fast jeder Song von fast jedem Künstler interpretiert. Im Laufe der Zeit verwendeten einige Künstler Teile des Liedes in ihren Songs. Auch 2012 wurde dieses "Love is strange" wieder aufgegriffen. Pitbull verwendete das Hauptthema in seinem Song "Back in time", dem offiziellen Soundtrack für "Men In Black 3".




Zuerst fand ich diesen Song blöd, vor allem die Stellen, in denen "Love is strange" anklang. Seltsam, dass ich keine Verbindung zwischen den Liedern herstellen konnte. "Love is strange" kannte ich vorher schon und mochte es auch ganz gerne. Als ich dann herausfand, dass es in Pitbulls "Back in time" verwendet wurde, hörte ich mir ein wenig widerwillig "Back in time" nochmal an.
Inzwischen liebe ich den Song. Die Motive aus "Love is strange" machen ihn zu etwas besonderem. Und der Originalsong wird, meiner Meinung nach, durch den Remix keineswegs zerstört, wie es manchmal der Fall ist, wenn alte Songs (teil-)gecovert werden. Ich denke, "Love is strange" wird dadurch indirekt neue Aufmerksamkeit zuteil. Okay, wie viele Menschen, die "Back in time" hören, ziehen die Verbindung zu "Love is strange"?
Aber ich bin schließlich darauf gekommen und freue mich nun, dass 50er-Jahre-Musik auch heute noch die Leute zum Tanzen bringt!

Sonntag, 25. November 2012

Fantasie vs. Realität - ein Kompromiss muss her

Das ist mir in letzter Zeit häufiger passiert: Ich habe ein Bild vor Augen, sei es von einem Kleid, das ich gerne hätte oder gerne nähen würde oder von einem Fotomotiv, dass ich gerne als Foto hätte etc., manchmal auch in Kombination.
Ich stelle mir ein perfektes Kleid vor mit den perfekten Accessoires und das ganze als perfektes Bild.

Dann kommt die Schwierigkeit: Die Realität.

Selten findet man das, was man sucht. Zum Beispiel bei Stoffen: Denk dir ein Kleid aus oder nimm dir eine Vorlage und such den passenden Stoff. Du wirst ihn nicht finden, wenn du keinen Kompromiss mit deinen Vorstellungen eingehst. Du suchst und suchst und wenn du Glück hast findest du etwas, das größtenteils mit deinen Ideen übereinstimmt.
Viel einfacher ist es doch, wenn du einen schönen Stoff hast und dir dazu ein Kleid ausdenkst.

Anderes Beispiel: Du willst ein Outfit, das genau SO aussieht (wie auch immer). Dieses Outfit musst du finden. Wahrscheinlich findest du es nicht und nimmst stattdessen eines, das Ähnlichkeiten mit deiner Fantasie hat, aber nicht genau gleich ist.
Viel einfacher ist es, wenn du das perfekte Outfit findest und denkst: Hey, das sieht gut aus!

Wie steht es mit Weihnachtsgeschenken? Spontan etwas zu sehen, an jemanden zu denken und es für denjenigen zu kaufen ist meistens leichter, als an jemanden zu denken, sich auszudenken, was man ihm schenken könnte und dieses dann zu suchen, zu finden und zu kaufen.

Modell 1: Denken, Suchen, (Kompromisse eingehen,) Finden, Kaufen, Freuen.
Modell 2: Finden, Kaufen, Freuen, Denken.


Wir sehen: bei Modell 2, dem Zufallsmodell, entfällt das Suchen. Man spart Zeit und Nerven. Das ideale Modell ist demnach Modell 2. Das realitätsnahe Modell ist jedoch Modell 1, und wir sehen: Wieder wird die Realität zum Problem ;-)


Diese Philosphie trifft nicht auf alle Lebensbereiche zu, manchmal ist auch Modell 1effektiver!

Sonntag, 11. November 2012

Mauerblümchen


Ohne Blumen wäre eine Mauer doch hässlich, oder?
Rosen sind schön. Aber sie brauchen viel Pflege. Sie sind krankheitsanfällig und wachsen nicht überall.
Mauerblümchen hingegen wachsen überall. Auf einer Mauer, wo eigentlich nur Stein ist zum Beispiel.
Versucht mal, auf einer Mauer eine Rose zu pflanzen...
Mauerblümchen muss man gar nicht anpflanzen, sie wachsen von alleine. Einfach so! Cool, oder?

(dies ist nur ein Gedankengang und stellt keine Beleidigung gegen Rosen dar) 

Dienstag, 30. Oktober 2012

Red, Gold and Green

Es ist ziemlich kalt draußen. Ohne Handschuhe ist es eigentlich zu kalt für eine Jacke mit 3/4-Ärmeln. Immerhin ist sie gefüttert. Einen warmen Unterrock habe ich auch getragen. Insgesamt war mir beim Fotoshooting weniger kalt als befürchtet.


Diesmal ist alles handgenäht. Am meisten Arbeit hat die Borte an der Jacke gemacht. Ich musste 10 Meter Nahtband falten, stecken, heften und schließlich auf die Jacke nähen.
Sowohl der Rock als auch die Jacke (mit Borte) bestehen aus Baumwollstoff.

Zufrieden bin ich mit:
-der Farbkombination. Anfangs hatte ich Bedenken, ob das ganze nicht zu knallig werden würde, doch die Stofffarben passen sehr gut zusammen.
-der gelben Borte. Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt.
-der grundsätzlichen Form der Jacke. Besonders hinten fällt sie sehr schön.
-der Vorderansicht der Jacke. Dank der Schleifen schließt die Jacke beinahe Kante auf Kante und kleine Öffnungen werden durch das gelbe Band verdeckt.

Nicht so zufrieden bin ich mit:
-den Ärmeln. Jaja, Ärmel sind nun mal nicht einfach. Doch je mehr man näht, desto mehr Übung kriegt man. Dies sind meine dritten Ärmel und sie sind um einiges besser als die ersten. Fehler habe ich erkannt und werde sie beim nächsten Mal nicht wieder machen.
-der Passform der Jacke im Taillenbereich. Ich habe es nicht hinbekommen, eine Taille einzunähen und darunter den Stoff weit über die Poschen fallen zu lassen.

Palim palim :)

Freitag, 21. September 2012

Modulwahl - Ein Verdeutlichungs-Versuch

Die folgenden Angaben sind alle ohne Gewähr und fast nur aus Info-PDFs der Universität Leipzig zusammengetragen. Außerdem vom Institut für Klassische Archäologie, weil das wichtig für mich ist. Es handelt sich bei diesem Beitrag lediglich um den Versuch, mir selbst einen Überblick über die Gestaltung des Bachelor-Studiengangs zu verschaffen. Ich erhebe keinen Anspruch auf die Richtigkeit der Informationen.
_______________________________________________________________________________

Kernfachmodul: [Kernfach = Das, was du studierst, sozusagen Hauptthema des Studiengangs. Es gibt hier Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule]

Moduleinschreibung im Kernfach (Bachelor- und Masterstudiengänge)

Für die Einschreibung in die Module der Kernfächer ist das jeweils anbietende Institut** verantwortlich. Informieren Sie sich daher grundsätzlich an Ihrem Institut / an Ihren Instituten über die Organisation der Moduleinschreibung.

_______________________________________________________________________________
_______________________________________________________________________________

Die Einschreibung in die Module ist vom 26.09.2012 (09.00 Uhr) bis 04.10.2012 (17.00 Uhr) möglich.

Schlüsselqualifikation: [SQ = Irgendwas, das du unabhängig vom Kernfach belegst, um dein Allgemeinwissen zu erweitern]

Moduleinschreibung in fakultätsübergreifende Schlüsselqualifikationen

Das gesamte Modulangebot der fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen (SQ) für die Bachelorstudiengänge finden Sie in der SQ-Broschüre, die rechts im Downloadbereich als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. [Wenn es im Studiengang erlaubt ist, kann man Sprachkurse als SQ wählen] Bitte beachten Sie auch das Korrekturblatt zur SQ-Broschüre, in dem Änderungen am Angebot bekanntgegeben werden.
Die Einschreibung in die SQ-Module erfolgt über das Online-Einschreibesystem TOOL. Allgemeine Hinweise und ein technischer Leitfaden zur Moduleinschreibung für Studierende werden rechtzeitig vor Einschreibebeginn auf dieser Seite zum Download bereitgestellt.*
Sollten Sie Hilfe bei der Einschreibung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Einschreibeverantwortlichen Ihres Kernfachs. Sollte Ihr Kernfach keine Vor-Ort-Einschreibung anbieten und Sie dennoch Hilfe bei der Einschreibung in die SQ-Module benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Studienorganisation.

________________________________________________________________________________

Wahlbereich: [WB = Irgendwas, was du schon immer mal vertiefend behandeln wolltest, unabhängig von deinem Kernfach. "Außerdem ist es bei der freien Gestaltung des Wahlbereichs in einigen Fächern möglich, zusätzliche Wahlpflichtmodule des eigenen Kernfachs zu studieren und diese im Wahlbereich anrechnen zu lassen. Das Kernfach wird in diesem Fall also ausgebaut und vertieft.". Wenn man sich für ein Wahlfach anmeldet, studiert man nur Sachen, die mit diesem Wahlfach zu tun haben -> nicht so vielseitig.  ***]

Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (Bachelor)

Das gesamte Modulangebot des Wahlbereichs finden Sie in der Wahlbereichsbroschüre, die rechts im Downloadbereich als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Bitte beachten Sie auch das Korrekturblatt zur Wahlbereichsbroschüre, in dem Änderungen am Angebot bekanntgegeben werden.
Die Einschreibung in die Wahlbereichsmodule erfolgt über das Online-Einschreibesystem TOOL. Allgemeine Hinweise und ein technischer Leitfaden zur Moduleinschreibung für Studierende werden rechtzeitig vor Einschreibebeginn auf dieser Seite zum Download bereitgestellt.*
Sollten Sie Hilfe bei der Einschreibung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Einschreibeverantwortlichen Ihres Kernfachs. Sollte Ihr Kernfach keine Vor-Ort-Einschreibung anbieten und Sie dennoch Hilfe bei der Einschreibung in die Wahlbereichsmodule benötigen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Studienorganisation.
 
 Beachten Sie, dass drei Modulwünsche verpflichtend abzugeben sind. Der vierte Wunsch ist optional, erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, einen Modulplatz zugeteilt zu bekommen.



*MODULWAHL IM "TOOL"
 -> Seite aufrufen, Anmelden (die Zugangsdaten haben wir vom Studentensekretariat zugeschickt bekommen)
-> Startseite : Modulbelegung, Beleginfo, Restplatzbörse
-> Modulbelegung: e-mail angeben, Einschreibgruppe auswählen,Vor der modulwahl lesen Sie bitte die darüber stehenden Hinweise.
Durch Klicken auf die blau hinterlegten Modulgruppen wird das jeweilige
Modulangebot ein- bzw. ausgeblendet.

Wählen Sie die Module aus, für die Sie einen Belegwunsch abgeben möchten.
Beachten Sie dabei die hinter „Module auswählen“ angegebene minimale und
maximale Anzahl wählbarer Module.
Zu jedem Modul finden Sie unter „TNV“ ob und
ggf. welche Teilnahmevoraussetzungen
bestehen.
Unter „Belegungen“ wird die aktuelle Anzahl der eingegangenen Belegungswünsche
für das Modul angezeigt.

Um die Modulwahl zu bestätigen, klicken Sie auf „Weiter“.


 Für die gewählten Module müssen Sie in den Belegungsdetails noch weitere Angaben
machen. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise der jeweiligen Einschreibgruppe.
Bitte
legen Sie für jedes Modul eine priorität fest (1=höchste Priorität ...). Jede
Priorität kann nur einmal vergeben werden.
Im Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften müssen Sie außerdem für jedes
Modul angeben, ob Sie in den vergangenen Semestern bereits Module im gleichen
Fach besucht haben.
Bevor Sie die Modulbelegung über den Button
Speichern abschließen, versichern
Sie sich noch einmal, dass Sie über eventuelle Teilnahmevoraussetzungen der Module
verfügen.


->Beleginfo:Nach dem erfolgreichen Speichern der Modulwahl können Sie über die „Beleginfo“ Ihre
abgegebenen Modulwünsche kontrollieren, ändern oder komplett löschen.
Während des Belegungszeitraums können Sie Ihre Modulwünsche beliebig oft ändern. 

- dann kommt die Bearbeitungsphase
-danach kann man sehen, zu welchen Modulen man zugeteilt wurde; diese im Drop-Down-Menü bestätigen
(ggf. vor Ort im Institut, wird aber gesagt)
-dann verbindlich und unwiderruflich speichern

 -> Restplatzvergabe: ist nicht kompliziert und selbsterklärend

-> Fragen? studienorganisation@uni-leipzig.de 
Informationen rund um die Moduleinschreibung
http://www.uni-leipzig.de/moduleinschreibung
Zugang zum Online-Einschreibesystem „TOOL“
https://sb.uni-leipzig.de/modulbelegung/


  (die hier weiß hinterlegten Passagen haben nichts zu bedeuten)


**

Was sagt uns die Seite vom Institut für Klassische Archäologie? (Unwichtiges von mir herausgefiltert)
http://www.uni-leipzig.de/antik/index.php

Einschreibung am Institut

Für Studierende im B.A. und M.A. Studiengang "Archäologie der Alten Welt"
Die Module des Sprachenzentrums (fachbezogene Schlüsselqualifikationen) sind über die Homepage des Sprachenzentrums online zu belegen (www.uni-leipzig.de/~fsz/).
Der Einschreibezeitraum ...wie gehabt.

Für B.A.-Studierende des 1./3./5. Semesters und M.A.-Studierende
  • Mo, 01.10.2012,10:00–12:00 und 13:00–15:00 Uhr
  • Di, 02.10.2012,10:00–12:00 und 13:00–15:00 Uhr
  • Do, 04.10.2012,10:00–12:00 und 13:00–15:00 Uhr
Institut für Klassische Archäologie, Ritterstr. 14, Zi. 101

Einschreibung in die Module des SQ-Bereichs und des geisteswissenschaftlichen Wahlbereichs
über das Einschreibeprogramm „Tool“
  • durch die Institutsverantwortlichen während der Einschreibung in die Module oder
  • online von den Studierenden in der Zeit von Mi, 26.09.2012, 09:00 Uhr bis Do, 04.10.2012, 17:00 Uhr
Veröffentlichung... wie gehabt

Bestätigungsphase
  • Fr, 05.10.2012, 13:00–15:00 Uhr
  • Mo, 08.10.2012,10:00–12:00 und 13:00–15:00 Uhr
Institut für Klassische Archäologie, Ritterstr. 14, Zi. 101

Restplatzvergabe
für den SQ-Bereich und den geisteswissenschaftlichen Wahlbereich
Di, 09.10.2012, und Mi, 10.10.2012
 



*** Infos zur Walbereichseinschreibung
[i] Geben Sie möglichst vier Module aus verschiedenen Fächern an, die Ihren Interessen entsprechen und in Ihren Stundenplan passen.
[i] Wenn Sie nur Module aus einem einzigen Fach angeben, wird es wahrscheinlicher, dass Sie auf die Restplatzbörse angewiesen sind. Modulwünsche aus verschiedenen Fächern verbessern Ihre Chance, einen Modulplatz Ihrer Wahl zu erhalten.
[i] Achten Sie darauf, dass viele Module Parallelveranstaltungen mit verschiedenen Zeiten haben – melden
Sie sich beim Einschreibverantwortlichen des Moduls, falls eine Ihnen zugedachte Gruppe nicht in Ihren
Stundenplan passt.

[i] Sollten Sie in der ersten Vergaberunde keinen Ihrer gewünschten Plätze erhalten haben, nutzen Sie bitte die Restplatzbörse im TOOL oder wenden Sie sich an die Einschreibeverantwortlichen in Ihrem Kernfach, wo man Ihnen hilft, Alternativen zu finden.
[i] Bitte beachten Sie, dass Sie sich nur um Module bewerben, deren Teilnahmevoraussetzungen Sie erfüllen. Ihr Modulwunsch kann sonst nicht berücksichtigt werden.
[i] Wenn Sie ein Wahlbereichsmodul studieren und sich entschließen, das Modul abzubrechen, müssen Sie sich beim Prüfungsamt des Studiengangs abmelden, der das Modul anbietet. Dieses Prüfungsamt ist auch für
mögliche Wiederholungsprüfungen zuständig.

 

Freitag, 31. August 2012

Bad Romance - ASL - Video


ASL = American Sign Language
Es ist fast wie tanzen, nur besser. Und der Typ kann's einfach!
Zu blöd, dass seine anderen Videos gesperrt sind *hust. GEMA. hust.* ...

Freitag, 17. August 2012

Rezension: Purpurmond

"Purpurmond" 
von Heike Eva Schmidt (erschienen im PAN-Verlag, 2012)


Klappentext:
Bamberg 1630 - Höhepunkt der Hexenverfolgung. Und Cat aus der Gegenwart steckt mittendrin ...
Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals enfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht ...

Wieso habe ich dieses Buch gekauft?
Zunächst der simpelste Grund: Mir fiel das Cover ins Auge. Außerdem mag ich Bücher mit Zeitreisen und der Klappentext hört sich spannend an.


Welche Erwartungen hatte ich an das Buch?
Nunja, der Klappentext ist ja recht umfangreich. Ich ging davon aus, dass die Hauptperson Cat wegen eines Halsreifs, den sie nicht mehr abnehmen kann, in die Vergangenheit reist, wo ihr Dorothea und Jakob helfen, den Fluch zu lösen.

Worum geht es denn eigentlich?
Tja, ich verweise nochmals auf den ausführlichen Umschlagtext ;-)

Die 17-jährige Cat tut sich schwer damit, sich in ihrer neuen Heimat Bamberg einzuleben. Da ihre Mutter ihr jedoch immer wieder einbläut, sie müsse neue Freunde finden, geht sie schließlich, trotz Sinas anfänglicher Abneigung ihr gegenüber, zur Party der Klassenzicke. Doch Sinas gespielte Nettigkeit verschwindet schnell und nach wenigen Minuten auf der "Party" im Drudenhaus, dem ehemaligen Hexenverließ, wird Cat von Sinas Clique dort eingesperrt. Es ist fast dunkel, Cat tastet umher und findet einen Halsreif, den sie sich sofort umlegt. Kaum hat sie das kurze Gedicht gelesen, das bei dem Reif gelegen hat, verliert sie das Bewusstsein und wacht im Bamberg des Jahres 1630 auf. Bald jedoch wird sie in die Gegenwart zurück befördert, wo sie anfängt, über Hexen und Flüche zu recherchieren, denn der Reif legt sich immer fester um ihren Hals. Fazit ist, dass sie nochmals in die Vergangenheit muss, um die Person zu finden, die den Fluch ausgesprochen hat.
Parallel dazu wird eine Geschichte aus Dorotheas Sicht, 1630, erzählt. Die 16-jährige Kräuterkundige verliebt sich in Daniel, den Sohn des Obersten Richters Förg. Der Richter ist mit der Beziehung nicht einverstanden und an seines Sohnes Statt möchte er Dorothea zur Frau nehmen. Ihre offensichtliche Abscheu gegenüber Förg lässt den kaltblütigen Richter zu unlauteren Methoden greifen.
Dorothea hilft Cat, sich 1630 zurecht zu finden. Während Cat zunächst nach der Person suchen will, die den Reif verflucht hat, muss sie bei der nächsten Zeitreise erfahren, dass Dorothea der Hexerei beschuldigt und ins Verließ gebracht wurde. Dorotheas Bruder Jakob lebt im Kloster. Cat verliebt sich in ihn und kann ihn davon überzeugen, Dorothea vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen retten zu müssen. Dabei ist ihnen auch Daniel eine große Hilfe.
Cat muss nun nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freundin retten. Doch die Schicksale der beiden Mädchen sind eng miteinander verbunden - zum Glück oder zu Cats Unglück?

Wurden meine Erwartungen bestätigt?
Teilweise. Ich war nicht davon ausgegangen, dass neben Cats Versuch, den Halsreif loszuwerden, Dorotheas Geschichte eine so große Rolle spielen würde. Was mich anfangs verwirrt hat, stellte sich im Nachhinein als gut heraus. Abwechselnd wird ein Kapitel von Cat erzählt und das nächste handelt von Dorothea. Dabei ergeben sich erst im Laufe der Handlung Berührungspunkte.
Nebenbei spielt sich eine kleine Liebesgeschichte zwischen Cat und Jakob ab, die wenig zur Handlung beiträgt aber für das Happy End verantwortlich ist. Ganz nett.
Ich hatte gehofft, dass das Buch spannend wäre. War es auch irgendwie, aber eher wegen Dorothea als wegen des Halsreifs. Letztendlich egal, es war immerhin so spannend, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchlesen musste.

Ist das Buch gut?
Nein. Das heißt, zum Teil. Sehr gut gefällt mir, dass es zunächst wie zwei völlig unterschiedliche Geschichten aussieht, deren Bedeutung füreinander erst später klar wird. Auffällig gut fand ich hier auch die Kapitelübergänge. Beispiel: "Denn dies war wohl das letzte Mal, dass sie sich so nahe sein würden. (---) "Das Unheil kommt näher."" Sprachlich ähnlich interessant gestaltet sind die meisten anderen Übergänge ebenfalls.
Furchtbar war allerdings die Haupthandlungsträgerin Cat. Dass sie absolut keine Ahnung von Geschichte hat (Sie landet im Jahr 1630 und denkt an Jane-Austen-Filme, also bitte.), kann ich ihr (und der Autorin) vielleicht noch verzeihen. Ihre Ausdrucksweise ist jedoch ein absolutes No-Go. Es scheint so, als hätte die Autorin versucht, die Protagonistin um jeden Preis jugendlich erscheinen zu lassen. Es gibt nichts schlimmeres als Erwachsene, die sich um zwanghafte Jugendlichkeit bemühen (1630, Cat zu einem Jungen, der sie wegen ihrer roten Haare als Hexe bezeichnet: "Halt die Klappe, du Nervensäge. Geh nach Hause und spiel 'ne Runde Playstation, wenn dir langweilig ist!").
Rechnen kann Heike Eva Schmidt offenbar auch nicht, ebensowenig wie die Redaktion. Jakob zitiert ein Gedicht von Dante. "Ich habe von einem italienischen Dichter gelesen, der vor 100 Jahren lebte." Dante, gestorben: 1321. Zeit des Geschehens: 1630. 1630-100=1530, ungleich... naja. Möglicherweise ist Jakob auch nicht sehr zahlengewandt. Cat offensichtlich auch nicht. Permanent verweist sie auf den Zeitunterschied von 300 Jahren. Dreihundert? 1630+300=1930. Und ich dachte, das Buch spielt 2012? Das hat mich wirklich wahnsinnig gemacht.
Abschließend erläutert die Autorin kurz die historischen Hintergründe der letzten Hexenprozesse in Bamberg. Ich hoffe, wenigstens diese Erklärungen sind korrekt.

Fazit?
Die Grundidee ist gut. Man hätte viel daraus machen können. Leider wirkt die Geschichte aufgrund der Protagonistin unwirklich, Cat nervt einfach. Schade. Wenn man sich nicht zu sehr an der völlig überzogenen Ausdrucksweise stört, lässt sich das Buch aber ganz locker weglesen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Klimafreundlicher Onlineshop


www.grundstoff.net

Meine Internetentdeckung der Woche.
Ich würde gerne behaupten können, Stammkunde bei diesem Onlineshop für klimafreundliche Kleidung zu sein. Aber man soll nicht lügen, es stimmt nicht.
Was nicht ist kann ja noch werden! Aber ich frage mich, ob ich das will. Klar, klimafreundlich ist immer gut. Aber meine Klamotten ausschließlich dort zu kaufen geht momentan glaub ich zu sehr auf den Geldbeutel. Außerdem sind die meisten Teile, ich will nicht sagen "langweilig", aber... sie haben ein einfaches Design. Uni eben. Nichts gegen uni, aber manchmal will ich Sachen mit Streifen, Blümchen oder sonst irgendeinem Aufdruck.

Genug der Nörgeleien. Ich werde mir ein T-Shirt kaufen. Wieso? Ich besitze ein Helfer-T-Shirt vom Kirchentag 2011 in Dresden. Klimaneutral, fairtrade, Biobaumwolle. Und es ist flauschig, bequem, farbecht, leiert kaum aus, passt wie maßgeschneidert und ist einfach das perfekte T-Shirt. Ich wollte schon lange noch so eines haben. Heute hab ich es endlich geschafft, das Herstellerlabel zu lesen und im Internet nach der Firma (Neutral®) zu suchen. Gefunden habe ich den oben aufgeführten Onlineshop, bei dem Produkte von Neutral verkauft werden. Ja, auch das "Helfershirt", aber ohne Aufdruck, stattdessen einfach nur schwarz. In Gedanken schon bestellt.

Ich hatte noch nicht die Zeit, mir die Shop-Seite genauer anzuschauen. Auf den ersten Blick macht sie aber einen guten Eindruck. Unter "Herstellerinfos" können Informationen über die dort verkaufenden Firmen eingesehen werden. Das, was ich bis jetzt gelesen habe hört sich vielversprechend an. (Ein Hersteller hat sich auf vegane Schuhe spezialisiert. Ziemlich cool.)



Falls ihr in den Sommerferien noch nichts zu tun habt: 
Rettet doch einfach mal den Planeten.
Wie? Ihr könnt Bäume pflanzen, Vegetarier (oder Veganer) werden, Spenden sammeln, oder einfach Bioprodukte kaufen, auch, wenn der fairtrade-Kaffee 2 €uro teurer ist. Euch fällt schon was ein. (Nicht so viel am Computer sitzen und somit Strom sparen ist auch ein Anfang!)
=)

Sonntag, 8. Juli 2012

Poesie: Der Baum (Verfasser unbekannt)

Der Baum

Ziellos geh ich durch die Gassen.
Ich bin verletzt und spüre Wut.
Ich will mich auch nicht trösten lassen,
Ich fühle nur, wie weh das tut.

Gedanken drehen sich im Kreise,
Ich sehe meine Umwelt kaum.
"Warum grad' ich?" frag ich mich leise.
Da fällt mein Blick auf einen Baum.

Sein dicker Stamm legt sich in Falten,
zeugt von Verläßlichkeit und Kraft.
Doch sind's die Wurzeln, die ihn halten,
allein hätt' er es nie geschafft.

Und alle grünen Blätter tanzen
scheinbar spielerisch im Wind.
Doch sie sind ein Teil des Ganzen,
bis sie im Herbst vergangen sind.

Ich möchte seiner Stimme lauschen,
wenn er erzählt von Sturm und Wind,
dem Ächzen und dem Blätterrauschen,
den Vögeln, die dort heimisch sind.

Im Winter mit den kahlen Zweigen,
im Frühling dann der Blütentraum.
Er wird sich mir stets anders zeigen,
und bleibt doch stets derselbe Baum.

Sinnend schau ich auf zur Krone,
denke und erkenne dann:
Ein Ganzes ist ganz zweifelsohne
mehr, als das Auge fassen kann.

Drum will ich nicht die Zeit verschwenden,
mit Klagen, was man mir verwehrt.
Ich will dem Leben mich zuwenden,
und nehmen, was es mir beschert.

(Verfasser unbekannt)

Sonntag, 24. Juni 2012

Mal wieder ein Video


Ein Hoch auf das Wort: KakAutomat.
Morgen ist Montag. Kann die Woche nicht mit Freitag anfangen?

Samstag, 16. Juni 2012

Sie haben Ihr (vorläufiges) Ziel erreicht!

Fertig - Pocket Hoops, Poschen, wie auch immer (meine Mama betitelte sie mit "Äppel-Klau-Taschen").


(das Ding links oben ist ein ... ja was ist es? Es ist ein Kunststoffteil, das verhindert, dass die Tür gegen die Wand knallt)


Ich habe letztendlich doch Rosendraht aus dem Schuppen genommen. Nicht jedoch ohne vorher, auf Anraten meiner treuen Leserin, einen Blick auf Angebote im Fachhandel geworfen zu haben. Bei Raiffeisen (okay, sicher nicht DER Laden für Draht, aber es lag auf dem Weg) gab es auch nicht so viel Auswahl an Stahlband, Draht oder Ähnlichem und der Draht, der mir dort am besten gefiel, kam mir von zu Hause seeehr bekannt vor. Mein Bruder scherzte, ich könne auch Gartenschlauch verwenden. So dumm sich das erst anhörte, haben die Schläuche doch genau die Biege-Eigenschaften, die ich wollte. Kaufen tat ich trotzdem keine, sowas haben wir auch zu Hause. Unsere ausgemusterten Gartenschläuche waren bedauerlicherweise zu groß im Durchmesser für die genähten Tunnel. Darum nahm ich erneut den Draht unter die Lupe, wobei mir die zweite Rolle auffiel. Letzterer war unwesentlich dicker als der erste, aber um ein vielfaches schwerer zu biegen. Die Tests waren zufriedenstellend und ich schnitt und bog sechs 60-cm-Stücke zurecht und klebte die Enden mit Isolierband ab. Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut, was im Vergleich zu Nesselstoff und Kleiderbügeln kein Wunder ist.

Nächster Stopp: buttinette.de - Stoff kaufen. Das nächste Kleid soll schneller fertig werden, als das letzte (,das ungefähr ein Dreivierteljahr dauerte).

Prioritär sind aber: die Tanzstunden; die BE-Fahrstunden und -Prüfung; die zu beseitigende Unordnung in meinem und dem angrenzenden Zimmer, ebenso die im Abstellraum im Garten; diverse weitere Ecken im Garten, deren Unordnung man mir zuspricht und mit deren Säuberung man mich beauftragte; die Frage nach einem Studienplatz; Erdbeeren pflücken.

Jo.

Sonntag, 10. Juni 2012

Pocket Hoops in progress

eingedeutscht: Poschen (von frz. poche = Tasche). Der englische Begriff ist aussagekräftiger. Es handelt sich um die Reifrock-Sparversion, wie man sie von etwa 1750 bis in die 1770er trug.

Mein erstes Paar Poschen ist aus billigem Nesselstoff, grob zugeschnitten und mit Stickgarn genäht. Zudem hat jede Tasche nur zwei statt drei aufgenähte Tunnel für Stahlband. Oh, und Stahlband gibt's auch nicht, stattdessen befinden sich in den Tunneln mühsam gekürzte und gebogene Drahtkleiderbügel, die Enden mit Klebeband abgeklebt.
Mein nächstes Nähprojekt erfordert Poschen als Rockunterbau. Da die ersten ziemlich improvisiert aussehen (und sich auch durch geringen Tragekomfort auszeichnen), wurde es mal Zeit für ein zweites, besseres Paar. Nicht unbedingt weniger improvisiert, als das alte. Der blaue Baumwollstoff war noch übrig, weißes Garn hatte ich auch (sehr schöner Kontrast zum dunkelblauen Stoff).
Nach etlichen Stunden und guter Fernsehunterhaltung besitze ich nun ein wunderschönes handgenähtes Paar Poschen.
Es bleibt die Frage nach Stahlband. Kaufen? Muss ich wohl, Rosendraht bringt's auch nicht so. Ist mir zu biegsam. Der Test mit echtem Stahlband hat mich jedoch ebenso wenig überzeugt. Irgendwelche Vorschläge? Wenn mir nichts weiter einfällt, werde ich den Draht nehmen. Der ist für mich umsonst und lässt sich gut bearbeiten.

Samstag, 2. Juni 2012

Room At The Top

An eighteenth century brain In a twenty first century head*
Ich habe gesagt, ich nähe es fertig, und ich habe es fertig genäht:
Mein zweites "18th century dress" (entsprechend, dt.: Rokoko-Kleid)

Ursprünglich hatte ich eine Robe à la Polonaise geplant. Jedoch vertrugen sich schwarzer Samt und die erwünschte Gesamtwirkung des Kleides nicht mit den Rüschen, Volants und fluffigen Stoffen einer typischen Polonaise. Kein Drama, so wurde einfach eine Robe à l'Anglaise geschneidert und der Rock "à la Polonaise" gerafft.
Getragen wird das Kleid über Korsett und Cul de Paris (zu Deutsch: Pariser Hintern; entspricht: Pokissen). Geschlossen wird es mit einem sog. Stecker, der an der Innenseite des Kleides festgehakt wird (Haken und Ösen, man kennt das Prinzip.)

Material:
Rock: weiße Baumwolle
Kleid: schwarzer Samt (leider mit Stretch-Anteil, aber es hält sich in Grenzen)
Stecker: roter bestickter Taft (Polyester - natürlich xD, aber wunderschön!) & Jeans-Stoff (für die Form)

Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis, dennoch: There is always room at the top. Historisch korrekt ist nämlich trotz Bemühungen höchstens die Bezeichnung als Robe à l'Anglaise. Selbst, wenn man von den Poly-Stoffen mal absieht, gibt es da immer noch die Druckknöpfe (in dieser Version 1903 erfunden), die Maschinennähte, die Ärmel, die eigentlich (überall) eng anliegen sollten u.s.w.
Etwas traurig ist es, dass der schwarze Stoff färbt, sodass mein Korsett und vor allem die Chemise (Unterkleid) nun blau sind. Ich muss zugeben, dass ich den Samt NICHT vorgewaschen habe, sollte man immer tun. Das Stück, was ich probehalber zuvor gründlich durchspülte, färbte jedoch kein bisschen, weshalb ich davon absah, den ganzen Stoff zu waschen...
-> Ich mache keine Fehler, ich sammele Erfahrungen ;-)

If some of this fits some of you - ja, passen tut es. Ist ja schließlich maßgefertigt (ohne Schnittmuster). Und als gerade mal zweites Nähprojekt ist es wirklich gut gelungen!




Zitate aus: [Adam & The Ants - Room At The Top]
*Gesungen wurde das Lied im 20ten Jahrhundert. Hm.
Adam & The Ants (auch: Adam Ant) sind wirklich empfehlenswert. Meiner Meinung nach eine viel zu wenig gewürdigte Band der 1980er.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Ich meld mich mal wieder...

Kann ja nicht angehen, dass wir im Mai erst einen Post haben!?
Nun, Zeit für ein kurzes Update:

#Mein Anhänger-Führerschein verzögert sich aufgrund des (nicht von mir!!) verschlampten Antrags auf BE um einige Wochen (deutsche Bürokratie. ts ts ts.).
#Ich wünschte, mein Kleid wäre fertig genäht - *whuush* und *pling*, da wäre es. Aber so einfach ist es nicht. Es sind wirklich nur noch wenige Arbeitsschritte (einige Kanten versäubern und Fäden abschneiden, wenn überhaupt), aber ich konnte mich in den letzten Tagen einfach nicht dazu motivieren!
#Dafür schwirren hunderte Ideen für andere Nähprojekte in meinem Kopf, von denen ich gerne einige konkretisieren, zu Papier bringen und nähen würde. Aber: Abwarten, Tee trinken, und, das wichtigste: Eins nach dem anderen!

Was mache ich denn so den ganzen Tag lang? Eigentlich nichts.
Wieso nähe ich dann nicht? Gute Frage.
Ich habe keinen Grund, nicht zu nähen. Morgen ist Autobahnfahrt (mit Anhänger) und Volltanken (neuer Monat, die Tankfüllung bezalt Mama *g*) angesagt. Ansonsten habe ich keine Ausreden mehr. Hiermit nehme ich mir ganz offiziell und öffentlich (nicht, dass viele Leute das lesen würden *hust*) vor:
Morgen nähe ich mein Kleid zu Ende! (hey, mit etwas Glück ist morgen auch gutes Foto-Wetter, aber das ist ein Thema, über das man sich nach Fertigstellen des Projektes noch Gedanken machen kann)

Ähh, irgendein Foto noch...:
Blick auf Florenz

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Drei von der Tankstelle (Film, 1930)

[Video gesperrt - nach wie vor befinde ich mich mit meiner Meinung über den Urheberrechts-Schutz in keiner klaren Position]

Titel: Die Drei von der Tankstelle
Genre: Operette (Liebeskomödie)
Jahr: 1930
Regie: Wilhelm Thiele
Musik: Werner Richard Heymann
Länge: 99 Minuten
FSK: --
Schlagworte: Freundschaft, Liebe, drei Männer und eine Frau, Musik

Zusammenfassung: Die Freunde Willy (Willy Fritsch), Kurt (Oskar Karlweis) und Hans (Heinz Rühmann, bekannt aus "Die Feuerzangenbowle", 1944) sind pleite und machen eine Tankstelle auf, um an Geld zu kommen. Sie teilen sich die Arbeit schichtweise. Jedes Mal, wenn die wohlhabende Lilian (Lilian Harvey) zur Tankstelle kommt, hat ein anderer Dienst. So kommt es, dass sich alle drei in sie verlieben, sich untereinander aber nichts erzählen. Lilian liebt jedoch nur Willy. Um reinen Tisch zu machen, bittet sie alle zur gleichen Zeit ins selbe Lokal. Dort wird dann klar, dass die drei Männer dieselbe Frau haben wollten. Sie sind beleidigt und wenden sich von ihr ab. Letztendlich bleiben sie aber doch Freunde und das Trio bekommt die Chefposten der neu gegründeten Tankstellengesellschaft zugesprochen. Als neue Sekretärin meldet sich - Überraschung - Lilian. Willy kann ihr noch immer nicht verzeihen. Er will sofort gehen und diktiert ihr seine Kündigung. Lilian schreibt jedoch etwas ganz anderes auf, als er diktiert. Im Glauben, seine Kündigung zu unterschreiben, unterschreibt Willy einen Ehevertrag mit Lilian. Erst empört, ist er schließlich einverstanden, alle sind glücklich, Ende gut, alles gut.

Meine Meinung: Ich hatte wenig von dem Film erwartet und meine Erwartungen wurden bestätigt. Es ist ein unterhaltsamer Film mit lustigen Musikeinlagen (die Lieder sind wirklich eingängig, Ohrwurmgefahr!). Die Handlung ist nicht kompliziert, Nebenhandlungen gibt es so gut wie keine.

Fazit: Ein Film, der durch seine Musik als Vorläufer des Musicals zum Klassiker wurde. Seichte Unterhaltung für anspruchslose Zuschauer, die nichts gegen die Überdrehtheit alter Filme oder Heinz Rühmanns haben.

Freitag, 27. April 2012

Urgroßmutters Fotoalbum |Part III: Schönheiten und Erinnerungen

Die folgenden Bilder zeigen entweder schöne Menschen, schöne Momente oder beides, wie gleich das erste:

 

Sonntag, 22. April 2012

Urgroßmutters Fotoalbum |Part II: Stil-Ikonen

Drama, Baby! Fotos mit Stil (vermutlich aus den 1920ern)
(ohne Kommentare, einfach hübsch anzuschauen)



Sonntag, 15. April 2012

100 Jahre Titanic - das vergoldete Zeitalter

Am 15. April 1912, vor genau einhundert Jahren, versank die Titanic im Atlantischen Ozean vor Kanada, nachdem sie am späten 14. April mit einem Eisberg kollidiert war. Circa 1500 Menschen kamen ums Leben. Das tragische Ende einer recht kurzen Fahrt. Erst am 10. April hatte die Fahrt von Southampton nach New York begonnen. Untergang nach knapp 5 Tagen, gar nicht weit vom Ziel entfernt, so wird man zur Legende.
Mit dem Untergang der Titanic wird auch der Untergang eines Zeitalters eingeleitet...


Edwardian Era wird dieser Zeitraum in England genannt. Die Briten haben es mit Epochenbezeichnungen nicht schwer, sie benennen sie einfach nach der Amtszeit der Könige. So wurde nach Königin Victorias Tod das Viktorianische Zeitalter durch die Thronbesteigung Edwards VII vom Edwardianischen Zeitalter abgelöst. Nicht sehr kreativ, aber praktisch. Edward VII regierte von 1901 bis 1910. Die Epoche wird jedoch meistens etwas ausgeweitet: bis 1912 (Stichwort: Titanic), 1914 (Beginn 1.WK), 1918 (Ende 1.WK) oder sogar bis 1919 (Versailler Vertrag).

Gilded Age beschreibt in den USA einen weiten Zeitraum von ca. 1876 bis 1914. Kennzeichen für das "Vergoldete Zeitalter" sind eine ganze Reihe neuer Erfindungen und Entwicklungen in Amerika. Von außen betrachtet wuchs der Wohlstand des Landes und der Glanz Amerikas strahlte in die ganze Welt hinaus. Für die "Oberen Zehntausend" war es eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Wohlstandes. Große Teile der Stadtbevölkerung litten jedoch unter bitterer Armut. Die vielen Einwanderer aus Europa kamen, um in den USA eine Arbeit zu finden, fanden aber hauptsächlich Hunger und Elend. Vergoldet schien diese Zeit, keineswegs war sie aus Massivgold.

Belle Epoque ist der französische Name für den ungefähren Zeitraum von 1884 bis 1914. Auch in Europa war er von Entdeckung und Fortschritt geprägt. Die hygienischen und medizinischen Verhältnisse verbesserten sich und die Lebenserwartung stieg. Allgemein gefasst waren die Menschen glücklicher, da sie materiell weitgehend abgesichert waren. Wie auch in den USA hatten allerdings vor allem die Oberschicht und das Bürgertum teil am Vergnügen der Epoche. Auch die europäischen Land- und Fabrikarbeiter lebten in ärmlichen Verhältnissen

Jugendstil ist die Kunstform, die zu dieser Zeit vorherrschte. Unter diesem Namen ist die Epoche in Mitteleuropa bekannt. Sie ist noch ungenauer einzugrenzen, teilt aber vor allem die Merkmale der Belle Epoque. Man widmete sich dem Schönen, dem Filigranen. Gebrauchsgegenstände wurden über die Maßen kunstvoll verziert. Wie in fast allen Kunstrichtungen gab es allerdings auch im Jugendstil verschiedene Strömungen, die eine korrekte (und kurze!) Zusammenfassung der Merkmale erschweren.


Keine Sorge, nach dem ersten Weltkrieg begann mit den Goldenen 20ern eine neue Zeit der Freude und des (scheinbaren) Wohlstandes. Die sollte ihr Ende im Börsencrash von 1929 finden...


[Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit, alle Angaben sind ohne Gewähr und hauptsächlich auf Wikipedia basierend]

Mittwoch, 11. April 2012

Urgroßmutters Fotoalbum |Part I: Früher war alles anders...

Über Ostern war ich bei meiner Oma und wir haben uns alte Fotos angesehen. Es gab einige Bilder, die ich einfach abfotografieren musste. Die werde ich hier nach und nach veröffentlichen, ich mag Bilder.

Part I
Früher war alles anders... oder auch NICHT.

(1920) "Eine lustige Geburtstagsfeier in Zimmer 19." Ich liebe es. Auch vor 92 Jahren hat man auf Partys geraucht xD

Sonntag, 1. April 2012

Rezension: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

"Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" 
von Kady Cross (dt. Ausgabe erschienen im Heyne-Verlag, 2011)


Klappentext:
Mein Name ist Finley Jayne. Ich lebe in London - der Stadt, in der Licht und Dunkelheit ganz nahe beieinander liegen. So wie bei mir selbst. Ich habe übermenschliche Kräfte, und wenn mir jemand dumm kommt, kann das für den Betreffenden schon mal böse enden. Als auf die Königin ein Mordanschlag verübt werden soll, bittet man mich, England zu retten ...
... UND DER SPASS BEGINNT!

Wieso habe ich dieses Buch gekauft?
Schlicht und einfach, weil mich das Cover fasziniert (und nicht, wie meine Mutter meinte, weil im Titel "Korsett" steht).

Welche Erwartungen hatte ich an das Buch?
Der Klappentext ist aus der Perspektive der Hauptperson, Finley Jayne, geschrieben, in der Ich-Form. Daher ging ich von einem ebenso verfassten Roman aus.
Thematisch erwähnt der Klappentext London, eine Königin und übermenschliche Kräfte. Obwohl Cover erfahrungsgemäß nicht oft zur Handlung eines Buches passen, ging ich aufgrund des Bildes und der Themen von einer Steampunk Geschichte aus.
Außerdem verspricht der Umschlagtext eine spannende Verbrecherjagd mit einer starken Titelheldin.


Worum geht es denn eigentlich?
Kurz: Um eine Gruppe Jugendlicher mit übersinnlichen Kräften, die bei der Jagd nach einem Terroristen auf selbstständig denkende Automaten und das Geheimnis ihrer Fähigkeiten stoßen.

Wir befinden uns in einer Welt, in der Maschinen und Automaten den Menschen das Leben einfacher machen. Ob als Kellner oder Tunnelgräber, die Roboter werden vielfältig eingesetzt. Neben den programmierten Automaten gibt es dampfbetriebene Kutschen, tragbare Telegrafengeräte und Telefone. Hauptcharakter der Geschichte ist die 16-jährige Finley Jayne, die 1897 im spät-viktorianischen London lebt. Finley leidet darunter, dass sie zwei Persönlichkeiten hat: Eine ruhige und anständige Seite, die ihr Anstellungen als Kindermädchen oder Kammerzofe ermöglicht. Und eine bedrohliche, gewaltbereite Seite, die ihr jedes Mal eine Kündigung eingehandelt hat. Finley kann den Einfluss der 'dunklen' Seite nicht kontrollieren. Sie weiß nur, dass sie in den Vordergrund tritt, wenn sie sich bedroht fühlt und dass sie in diesem Zustand nahezu unbesiegbar ist.
Dann lernt sie den 18-jährigen Griffin King, den Duke of Greythorne kennen, der sie in seinem Haus aufnimmt. Dort leben außerdem Griffins Freunde Sam, Emily und Jasper und seine Tante. Alle haben sie, wie Finley, übermenschliche Fähigkeiten. Griffin und seine Freunde sind zur Zeit damit beschäftigt, einen Verbrecher zu fangen. Im Auftrag von Königin Victoria wollen sie denjenigen ausfindig machen, der für eine Reihe von Diebstählen und Übergriffen mit scheinbar außer Kontrolle geratenen Automaten verantwortlich ist.
Während sich Finley und Emily anfreunden und Griffin sich zu ihr hingezogen fühlt, kann Sam "die Neue" nicht ausstehen und fühlt sich ausgegrenzt. In einem Pub findet er einen neuen Freund, dem er sich anvertraut. Auch Finley macht eine neue Bekanntschaft. Sie bändelt mit dem berüchtigten Halbweltganoven Jack Dandy an, was besonders Griffin sehr stört.

Wer ist der geheimnisvolle Maschinist, der als Hauptverdächtiger für die Automatenübergriffe gilt? Steckt etwa Jack Dandy dahinter? Oder gar Finleys dunkle Seite? Und was hat das alles mit dem Tod von Griffins Eltern und deren bahnbrechenden Entdeckungen im Inneren der Erde zutun?

Wurden meine Erwartungen bestätigt?
Zu meiner Freude wird die Geschichte statt in der Ich-Form von einem personalen Er/Sie-Erzähler mal aus Finleys, aus Griffins und auch mal aus Sams Sicht geschildert.
Die erwartete Steampunk-Location dient als Rahmen für die Handlung und wird anschaulich beschrieben. Anfangs dauerte es ein wenig, bis ich mich in die vorherrschenden Verhältnisse eingelesen hatte. Allerdings hatte ich mich auch noch nie mit dem Thema beschäftigt.
Die Story konnte mich leider nicht überzeugen. Ich kenne kaum ein Buch, bei dem der Klappentext derart unpassend ist. Ein Mordanschlag auf die Königin? Vielleicht nach 200 von 368 Seiten. Die "Haupthandlung" spielt sich in den letzten 4-5 Kapiteln ab, ist aber schon sehr viel früher offensichtlich.

Ist das Buch gut?
Nein. Wie gesagt ist sein Ausgang sehr vorhersehbar. Die Charaktere sind flach und ihre Handlungen zwar teilweise vorauszusehen und ein bisschen nachvollziehbar, häufig aber vollkommen unpassend und verwirrend. Besonders die Gedankenwelt der Figuren hat mich sehr enttäuscht. Durch die Bank scheinen sämtliche Charaktere mental verwirrt, und zwar alle auf die gleiche, nervige, schlechte Art.
Ein Stahlkorsett bekommt Finley in der Hälfte des Buches und trägt es ca. zwei Kapitel lang.
Wichtige Handlungsschritte werden in wenigen Sätzen abgehandelt, die Nebenhandlung erstreckt sich aufgrund vieler Wiederholungen über mehrere Kapitel.

Fazit?
Eine leichte Urlaubslektüre, die sich an 2 Tagen durchlesen lässt. Abzüge gibt's für voraussehbare Handlung, schlechte Dialoge, flache Charaktere und wenig Inhalt. Pluspunkte gehen an die schön gestaltete Fantasiewelt und die Atmosphäre, die Kreativität und an die Figur des Jack Dandy, die als einzige etwas Eigenleben bekommt und einfach nur genial ist.

Freitag, 23. März 2012

Benzinpreise - Video

Schon wieder ein Video? Ja, aber schon wieder ein gutes und außerdem eins mit Aussage. Schöne Ferien!


Sonntag, 11. März 2012

...weil ich dieses Video LIEBE


...und das Lied mag ich auch.
xD

Montag, 5. März 2012

Nur mal eben so

Ich habe mich gerade gefragt, wieso ich mich für die Lebensgeschichten von Leuten interessiere, die ich gar nicht kenne. Ich lese Blog-Posts über irgendwessen Familientreffen -- und freu mich darüber. Warum? Stattdessen könnte ich meine Zeit darauf verwenden, für die morgige Religionsklausur etwas über Sekten zu lernen. Andererseits will ich jetzt viel lieber fernsehen.
Und wenn das hier jemand liest, frage ich mich: Aus welchem Grund, wenn nicht aus Langeweile und Spaß an der Freude? Wer auch immer das liest: Hab 'ne schöne Woche! Der Montag ist schon fast überstanden!

Beliebiges schönes Bild aus den unendlichen Weiten meiner Festplatte, damit DU dir ein schönes Bild anschauen kannst!

Dienstag, 28. Februar 2012

Das schießt den Vogel ab! - Kleine Katapult Kunde

Wie sieht ein Katapult aus? Diese Frage stellt man sich wahrscheinlich nicht so oft wie "Was ziehe ich heute an?", aber doch spätestens dann, wenn man dem Männchen in seiner Bleistiftskizze ein Katapult zeichnen möchte, damit es die gegnerische Festung besiegen kann.
Wie funktioniert ein Katapult? Seil, Feder, Spannkraft, Gewichte, Magie?

Wikipedia sagt uns:
"Katapult (altgriech. καταπέλτης katapeltes; κατα kata „gegen“ und παλλειν pallein „schleudern“), auch Wurfmaschine, bezeichnet eine große, nicht tragbare Fernwaffe, welche Geschosse mittels mechanischer Energie aus dem ruhenden Zustand stark beschleunigt."
Sehr allgemein gehalten.

Kurz: der Begriff ist sehr umfassend, es gibt verschiedene Arten von Katapulten.


Sonntag, 19. Februar 2012

Sunrise Avenue Konzert in Braunschweig


Nach dem großen Erfolg ihrer Out Of Style Tour 2011 verlängerte die finnische Band die Tournee und startete am 17. Februar 2012 mit einem Auftritt in der Braunschweiger Stadthalle, präsentiert von NDR2. Das Konzert war ausverkauft, wir standen ziemlich weit vorne, sechste Reihe.
Zuvor präsentierte der schottische Sänger Jim Kroft mit Band einige seiner Songs und bat uns im Anschluss daran, doch bitte seine Facebook-Seite zu liken. Nunja, hätte ich Facebook hätte ich es eventuell sogar getan, schlecht war der Junge nämlich nicht.
Besser jedoch waren Samu Haber, Riku Rajamaa, Raul Ruutu, Sami Osala und der Mensch am Keyboard. Die Gruppe hatte sichtlich Spaß an ihrem Konzert, was vermutlich unter anderem daran lag, dass es das erste in diesem Jahr war. Von 21-23 Uhr spielten sie eine Auswahl ihrer Hits. Darunter auch Erfolge der vergangenen Jahre, die ich aus dem Radio kannte, aber nicht mit Sunrise Ave. in Verbindung gebracht hatte (z.B. Welcome To My Life, Forever Yours) . Die Lieder gefallen mir nämlich, aber ich würde mich nicht unbedingt als Fan bezeichnen.
Zwischendurch, als Pause für den Sänger, spielten sie aktuelle Charthits anderer Künstler an, die das Publikum mitsingen sollte und dies auch tat. Ebenso wurde natürlich lauthals mitgesungen bei Hollywood Hills, Fairytale Gone Bad oder Wonderland (hätte ich mehr Text gekannt, hätte ich auch mitsingen können, so jedoch blieb meine Stimme geschont). Leadsänger Samu schien es überdies großen Spaß bereitet zu haben, die Fans zu dirigieren.  Außerdem scheint er gerne zu tanzen.
Alle Bandmitglieder sind gute Musiker, was sie in vielen Zwischenspielen und Soli unter Beweis stellten. Übrigens fand ich, das Schlagzeug sah extrem cool aus.
Joa, was soll ich noch sagen? Ich war noch nicht auf vielen Konzerten, aber dieses war durchaus hörens- und sehenswert.

Freitag, 10. Februar 2012

Was Oma noch so las (und vllt. im Radio hörte)

In unserem Keller steht ein wunderbares Bücherregal voller Bücher, die mir vorgelesen wurden, als ich noch nicht selbst lesen konnte (oder wollte...). Neben zahllosen Büchern meiner Mutter aus den 1960ern gibt es außerdem noch einige Bücher, die meine Oma als Kind gelesen hat. Dabei bleiben wir in den späten 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts:


 Bücher der Pucki-Reihe von Magda Trott
(lt. Wikipedia beinhaltet sie 12 Bände; das letzte, Puckis Lebenssommer, ist von 1941)

Etwas beunruhigend finde ich die Angabe meiner Oma: "Kriegsweihnachten 1939" in einem der Bücher.

Früher gab es mehr Bücher, die einfach die Lebensgeschichte eines Mädchens vom Kind bis zum Erwachsenenalter erzählten, oder?
Ich kann mich nicht mehr an den Inhalt der Bücher erinnern, aber ich mochte sie. Und die Cover sind so schön ;-)


  •  Nesthäckchens erstes Schuljahr (Else Ury)
    (10 Bände umfassende Reihe)
  • Zöpfle bei den Sommereltern (Rotraut Hinderks-Kutscher)
  • Schimm bleibt Schimm (Irmgard Spangenberg)
  • Die Langerudkinder (Marie Hamsun)
  • Für unsere Mädels (Pauline Schanz)
Alles recht typische Mädchenromane. Heute haben die Protagonistinnen zwar andere Probleme aber im Prinzip handelt es sich um das gleiche Genre.


Musik der 1930er (und später)

Seit ich für den ersten Post über die 30er bei Wikipedia über diese Epoche recherchiert habe und auf Filme und Musik gestoßen bin, höre ich Schlager. xD

In dem Film "Der blaue Engel" (1930) singt Marlene Dietrich das Lied "Ich bin die fesche Lola".
 


Samstag, 4. Februar 2012

Großmutters Kinderbücher

1930er Jahre in Deutschland - Weltwirtschaftskrise, Aufstieg der Nazis. Und meine Großeltern verleben ihre Kindheit. Ganz so schrecklich wie im ersten Satz anzunehmen ist, war es aber vermutlich nicht. Die Musik war zum Beispiel ziemlich lustig (Ich wollt' ich wär ein Huhn; Bei mir bist du schön; ...). Und laut Wikipedia liefen neben NS-Propaganda viele gute Filme im Kino (Vom Winde verweht; Dracula; Schneewittchen und die sieben Zwerge; ...). Außerdem existierten eine Menge wunderschöner Kinderbücher. Ein paar habe ich in meinem Bücherregal gefunden.

links: Andersens Märchen; oben: Wie lerne ich zeichnen? (1935); unten links: (Reime über Blumen); unten rechts: Kasperle ist wieder da
Irgendwie war es in den 1930ern wohl nicht mehr in der Mode, das Erscheinungsjahr im Buch abzudrucken. Daher habe ich ziemlich lange im Internet diverse online-Antiquariate etc. durchsucht in der Hoffnung, genauere Auskunft über die Jahreszahlen zu erhalten. Leider hatte ich wenig Erfolg. Häufig findet man die Angaben: 1930er; um 1930 oder ca. 1930. Nicht besonders hilfreich.


"Wie lerne ich zeichnen?" (Autor: J. van Dijck; Verlag: Koehler & Amelang, Leipzig) konnte ich Dank eines Hinweises der zu Weihnachten beschenkten Person auf 1935 datieren.

"Kasperle ist wieder da" (Autor: W. O. Ullmann; Verlag: Rudolf Schneider Verlag) fehlt leider der Einband. Vermutlich stammt es aus den späten 30er Jahren. Es ist in Sütterlin geschrieben. In Reimform begleitet man Kasperle durchs Jahr.

"Andersens Märchen" (Autor/Illustration: Wilhelm Reetz und Ludwig Richter; Verlag: A. Anton & Co., Leipzig) hat ebenfalls keine Angaben, im Internet habe ich sehr wenige Hinweise gefunden.

"[...]" Das Blumenbuch hat wie auch das Buch vom Kasperle keinen Einband mehr. Wirklich bedauerlich ist jedoch, dass auch die Seite fehlt, auf der Titel, Autor und Verlag abgedruckt sind (quasi Seite 1). Ich weiß also rein gar nichts über das Buch. Dabei ist es wunderschön, die 12 Reime sind in Sütterlin geschrieben, und  die Abbildungen der Blumen sind allerliebst.

oben: Wie lerne ich zeichnen?; unten links: Blumenbuch; unten rechts: Kasperle ist wieder da


Neben diesen Büchern habe ich noch ein Spielzeug gefunden, das schon seit Jahren dekorativ auf meinem Schrank steht. Passenderweise stammt es auch aus der Zeit.

Dromedar, Elastolin, 1930er
Es handelt sich um eine sogenannte Massefigur der Firma Hausser Elastolin. Sie ist ein bisschen kaputt, aber das ist normal. (Diese Figuren kann man übrigens als Vorgänger der heutigen Schleich-Figuren sehen)

Ich finde es faszinierend, wenn man solche alten Spielzeuge, die man quasi als Erbstück zu Hause in Ehren hält, im Internet findet, in Auktionshäusern oder Sammlerforen. Man vergisst immer so leicht, dass die vor 80 Jahren seriell hergestellt und im Handel verkauft wurden.


Es schneit :-) Ich geh jetzt ein wenig raus.

Sonntag, 22. Januar 2012

Urgroßmutters Bücher

In unserem Keller und auf Omas Dachboden befinden sich mit Sicherheit noch viele Schätze der Edwardianischen Epoche (ca. 1901-1914, benannt nach der Regierungsszeit des englischen Königs Edward VII (1901-1910)). Drei Bücher habe ich allerdings zu meinem privaten Eigentum erklärt und ich bin sehr stolz darauf, dass auch das dritte Buch im Bunde dieses Jahr 100 wird.
links: Postkartenalbum (1902), rechts oben: Kochbuch (1912), rechts unten: Sprachführer Französisch (1906)
Postkartenalbum (1902)
Ich fand das Album in einer ansonsten leeren Holztruhe auf dem Dachboden meiner Oma und durfte es behalten. Ich finde es wunderschön, nicht nur den Einband, sondern auch die Seiten, auf denen die Einsteckfelder mit üppigen grünen Blumenranken bedruckt sind. Leider ist das Album leer. Ein paar kaputte Einstecklaschen und Kaffeeflecken weisen jedoch darauf hin, dass es einmal in Benutzung gewesen ist. Außerdem steht auf der ersten Seite (unter einem herrlich verspielten Bild eines Baumes, der sich im Wasser spiegelt) der Name meiner Urgroßtante, sowie die Jahreszahl 1902. Druckdatum oder Verlag sind nicht vorhanden aber Dank der schönen Sitte, Namen und Datum vorn in ein Buch zu schreiben, konnte ich das Alter feststellen.

"Voyage a Paris - Sprachführer für Deutsche in Frankreich", Berlin 1906
Dieses Büchlein (etwas so groß wie meine Hand) habe ich letztens beim Aufräumen gefunden. Völlig vernachlässigt lag es im Schrank zwischen Gesellschaftsspielen und Lego. Es ist in ziemlich gutem Zustand, lediglich der Einband (Pappe, mit Stoff überzogen) weist einige Gebrauchsspuren auf.
Anhand der Vokabeln kann man sich ein gutes Bild der damaligen Zeit machen. "Bahnhof" und "Bahnhofsvorsteher" gehören zum "Vokabular eines Reisenden" wie der "Rundreisefahrschein", der "Gepäckträger" und das "Damencoupé". Verwundert war ich, dass die "Kleidung" lediglich "habillement d'homme", also Männerkleidung anführt. Im "Kaffeehaus" kann neben Kaffee und Schokolade auch ein "Glas Zuckerwasser" bestellt werden. Viele Wörter sind jedoch auch heute noch zu gebrauchen und falls ich mal Französisch lernen möchte, dann ganz bestimmt mit diesem Sprachführer, weil er einfach viel mehr Charme hat als moderne Wörterbücher.

"Praktisches Kochbuch von Davidis-Holle", Bielefeld und Leipzig 1912
Soweit ich mich erinnere wollte meine Oma das Buch wegschmeißen, hat es zuvor allerdings mir gezeigt und ich habe es sofort anektiert. Obwohl es das jüngste Buch meiner Sammlung ist, lösen sich die Seiten bereits von Einband und es weißt deutliche Gebrauchsspuren auf. Das ist natürlich nicht verwunderlich, immerhin handelt es sich um ein Kochbuch und die stehen nunmal nicht im Regal sondern werden immer mal wieder aufgeschlagen und mit fettigen Fingern durchgeblättert. Wie schon im Postkartenalbum stehen auf der leider lose im Buch liegenden ersten Seite Name und Datum. Meine Uroma hat das Buch 1912 zu Weihnachten bekommen.
Ich liebe dieses Buch! "Unter besonderer Berücksichtigun der Anfängerinnen und angehenden Hausfrauen" geschrieben, erklärt es in der Tat häufig verwendete Küchenbegriffe, wie man Früchte einmacht, wie ein Schwein zerlegt wird und wie man dann die einzelnen Teile nennt. Außerdem werden zu Beginn der Herd und das Kochgeschirr erläutert. Nach einer großen Auswahl diverser Rezepte, von Suppen über Gebäck bis zu Braten, Soßen und Nachspeisen, folgen im Anhang Vorschläge für Menüs mit mehreren Gängen, falls man mal hohen Besuch hat. Leere Tabellen geben der Hausfrau Platz, ihre Ein- und Ausgaben festzuhalten, sowie die zubereiteten Speisen, des Weiteren gibt es auch den "Speisezettel für den täglichen Tisch", der empfiehlt, was an welchem Tag (das ganze Jahr über!) zu kochen sei. Das "Wirtschaften" wird ausführlich erklärt. Ganz zum Schluss gibt es einen kleinen Exkurs in die Kunst des Servietten-Faltens.
Sehr niedlich sind die Zwerge, die immer mal wieder auftauchen und passend zu den Überschriften z.B. Marmelade kochen oder Brot backen. Im Kindergarten hatten wir auch ein Kochbuch mit Zwergen, die genau so aussahen!
(Eine persönliche Note bekommt das Buch durch das "Evangelische Sonntagsblatt" von 1940, welches zwischen den Seiten liegt, genau wie eine Seite der EDEKA-Kundenzeitschrift aus vermutlich ebendieser Zeit.
Außerdem hat mal jemand das Buch verwendet, um Kleeblätter zu pressen, die immer noch zwischen den Seiten liegen.)


Wow, so viel habe ich noch nie geschrieben, dabei hab ich noch nicht mal Zeit, ich muss aufräumen und die Englischklausur berichtigen. Aber so spät ist es ja zum Glück noch nicht.

Montag, 9. Januar 2012

Dies und Das und jede Menge Nichts.

Mir ist langweilig und ich will irgendwas schreiben. Worüber könnte ich denn heute berichten?

Gerade fällt mir zum Beispiel auf, dass ich so viele englische Blogs lese, dass es mir seltsam vorkommt, auf Deutsch zu bloggen. Selbst die deutschen Blogs, die ich (mal mehr, mal weniger) regelmäßig lese, sind größtenteils zweisprachig! Allerdings sehe ich mich dadurch nicht dazu veranlasst, meine Posts ebenfalls auf Deutsch und Englisch zu veröffentlichen. Das wäre doch des Guten zu viel.

Ich wollte eigentlich ein paar Pflanzen umtopfen. Fakt ist jedoch, dass ich gegenwärtig viel zu müde dazu bin. Ein weiterer nicht zu verachtender Faktor ist das Wetter. Das tut alles andere als mich davon zu überzeugen, mich draußen im Garten aufzuhalten. Außerdem ist es gerade dunkel. Umtopfen muss man im Hellen, also frühstens morgen. Morgen komme ich früh aus der Schule, vielleicht kann ich mich dann aufraffen und meinen Pflanzen etwas gutes tun. (Oh, und ich sollte vorher checken, ob genug Blumentöpfe vorhanden sind...)

So. Heute Abend kommt meines Wissens nach auch nichts im Fernsehen, das ich sehen müsste und ich bin sowieso viel zu müde, aber das sagte ich ja schon. Vermutlich geh ich dann gleich schlafen.

PS: Heute ist erst Montag. Wenn doch endlich Freitag wäre...

Mittwoch, 4. Januar 2012

Schlauer als gedacht

Ganz so hoffnungslos kann ich doch nicht sein, habe ich doch soeben selbstständig ein Problem in meiner Informatik-Hausaufgabe lösen können. Zugegeben, schwer war es im Nachhinein nicht. Aufmerksames Lesen der Windows-Hinweise führt eben nicht immer zur mentalen Verwirrung, sondern kann auch ganz nützlich sein. Viel Geduld brauchte ich dennoch, weil mein lieber Laptop sich mal wieder weigerte, einen einfachen Neustart durchzuführen.
Das Programm hab ich also installiert. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich nun bei der Umsetzung der Hausaufgabe. Doch auch hier bin ich schon weiter als zuvor. Alles andere, oder sagen wir lieber, die wesentlichen Grundlagen, die ich brauche, um mehr als 5 Punkte auf die Arbeit zu bekommen, krieg ich auch noch hin.

Stetiger Fortschritt motiviert!

edit: Letztendlich hab ich irgendwie 10 Punkte bekommen. Ziemlich cool, dafür, dass ich es eigentlich nicht kann xD